Québec: Auf Schienen durch die „Belle Province“

21. Juli 2016

Die bequemste Art, die Provinz Québec zu entdecken, ist per Zug. Ein gut ausgebautes Streckennetz mitten durch die Natur macht den Weg buchstäblich zum Ziel. Neben der nationalen Bahngesellschaft VIA Rail, die alle wichtigen Städte miteinander verbindet, sind vor allem die touristischen Züge sehr charmant.

Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt mit dem Train de Charlevoix. Die 125 Kilometer lange Strecke schmiegt sich an die nördliche Küstenlinie des Sankt-Lorenz-Stroms und passiert sieben malerische Küstenstädte und -dörfer. Während der gemütlichen Küstenfahrt haben die Passagiere die Möglichkeit, an den verschiedenen Haltestellen einen Stopp einzulegen und die Region Charlevoix (UNESCO Weltbiosphärenreservat) auf eigene Faust zu entdecken. Zahlreiche Hotels wie zum Beispiel das L’Hôtel Le Germain Charlevoix oder das Fairmont Le Manoir Richelieu in La Malbaie laden zum Übernachten ein.

Der Zug startet noch bis zum 9. Oktober 2016 von Mittwoch bis Sonntag drei Mal pro Tag an den Wasserfällen im Park Montmorency in der Nähe von Quebec City oder in La Malbaie in der Region Charlevoix. Die Fahrt vom Parc Montmorency bis nach La Malbaie dauert rund vier Stunden. An allen sieben Stationen können die Passagiere aussteigen und zu einem späteren Zeitpunkt die Reise fortsetzen. An mehreren Bahnhöfen besteht auch die Möglichkeit, ein Fahrrad zu leihen und die Umgebung auf dem Drahtesel zu erkunden.

Moderne First Nations Küche in Winnipeg: Feast Café Bistro

05. Juli 2016

Als eines von bisher nur wenigen indigenen Restaurants in ganz Kanada öffnete das neue Feast Café Bistro vor kurzem seine Tore in Winnipegs West End.

Mit großer Leidenschaft ist Besitzerin Christa Bruneau-Guenther vom Stamm der Peguis First Nations hier am Werk. Neben ihrer Begeisterung fürs Kochen indigener Rezepturen hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen wieder mit der Kunst und Kultur der Ureinwohner zu verbinden. „Essen bedeutet für mich, dass Freunde und Familien zusammensitzen, das Brot teilen und sich mit der Erde verbunden fühlen“, betont die Gastronomin. Der nachhaltige Anbau von Nahrungsmitteln und das Handeln nach dem Motto „Living off the land“ ist seit jeher ein unerschütterlicher Teil der indigenen Identität. „Wir ernten, kochen und essen mit guter Absicht. Wir zollen den Pflanzen und Tieren Respekt, von denen wir unsere Nahrung erhalten. Wenn wir zusammen essen, ehren wir unsere Beziehungen zueinander, wahren unsere Vergangenheit und teilen unsere Geschichten. Wir werden geistig, körperlich und spirituell ernährt.“

Finanziell unabhängig in Kanada

21. Juni 2016

 

Urlaub in Kanada: Bezahlen und Geld abheben im Land des Ahorns

Es ist für viele Menschen ein Traumreiseland: der große weiße Norden namens Kanada. Das zweitgrößte Land der Erde hat vor allem landschaftlich eine Fülle einmalig schöner Eindrücke zu bieten. Hinzu kommen interessante Städte wie Toronto, Montréal und Vancouver. Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang immer wieder ergibt, ist das Bezahlen in Kanada. Sollte Geld direkt getauscht, am Automaten abgehoben oder alles gleich per Kreditkarte bezahlt werden?

Oft nur einmal im Leben

Eine Reise nach Kanada geht durchaus ins Geld. Neben den Flugkosten fallen auch innerhalb des weitläufigen Landes viele Ausgaben für das Reisen an. Denn schließlich fahren nicht alle Urlauber mehrfach nach Kanada. Entsprechend wird versucht, möglichst viel vom Land während der Reise mitzubekommen - und mitzunehmen. Denn gerade in Kanada gibt es eine Vielzahl interessanter Erinnerungsstücke und Mitbringsel einzukaufen. Vor allem die heute noch ausgeübten Künste und Handwerkstechniken der Ureinwohner stehen bei Touristen hoch im Kurs. Da die entsprechenden Erzeugnisse in mühseliger und langer Arbeit handgefertigt sind, haben sie einen entsprechenden Preis.

Neben dem Kunsthandwerk der Inuit und First Nations sind es vor allem Lebensmittel wie Ahornsirup und Lachs, was gerade von Deutschen am Liebsten aus Kanada mit nachhause genommen wird. Nicht immer sind dabei die Beträge so hoch, dass sich das Zücken der Kreditkarte lohnt. Doch wie verhält es sich damit, in Kanada an Bargeld zu gelangen?

Per Karte abheben einfacher als umtauschen

Das direkte Umtauschen von Euros in Kanadische Dollar dürfte inzwischen die absolute Ausnahme bilden. Denn die wenigsten Menschen reisen gerne mit viel Bargeld ins Ausland. Bequemer ist es, kanadisches Geld per Karte vom Konto in Deutschland abzuheben. Hier können jedoch Gebühren anfallen, die je nach Kreditinstitut unterschiedlich hoch ausfallen können.

Wein und Bier an historischer Stätte in Winnipeg: Stilvolles Ambiente im frisch renovierten The Forks Market

03. Juni 2016

Rund 2,8 Millionen kanadische Dollar wurden in den letzten Monaten in die Renovierung der Food Hall des beliebten The Forks Market investiert. Die durch einen Innenhof und Brücken verbundenen ehemaligen Pferdeställe aus dem frühen 20. Jahrhundert liefern seit langem ein unverwechselbares Einkaufserlebnis an Winnipegs National Historic Site The Forks. In den Geschäften und Boutiquen des The Forks Market werden neben Waren des täglichen Bedarfs auch Souvenirs und lokale Handwerkskunst angeboten, darunter eine Fülle indigener Artefakte.

Auch das kulinarische Sortiment im The Forks Market steht seit jeher für echtes Gaumenerlebnis aus frischen Zutaten. Vom Gourmet-Käse über Bio-Backwaren und Wein ist für jeden das Richtige dabei.

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