Québec: Neuer Nationalpark in der Region Nunavik

24. Januar 2013

In der ostkanadischen Provinz Québec entsteht ein neues Schutzgebiet: Mit Tursujuq ist in der Region Nunavik der größte Nationalpark der Provinz geplant. Er wird rund 26.000 Quadratkilometer umfassen und ist damit rund 54mal so groß wie die beliebte touristische Metropole Montréal.

Tursujuq ist ein Gemeinschaftsprojekt der Regierung von Québec, der Regionalregierung Kativik und mehrerer Gemeinden von Ureinwohnern. Kativik umfasst eine Fläche von rund 500.000 Quadratkilometern und zählt darauf nur etwa 10.000 Einwohner, darunter 90 Prozent Inuit.

Der neue Nationalpark Tursujuq liegt im östlichen Küstenabschnitt der Hudson Bay und umfasst unter anderem eine Mündung, in der viele Beluga-Wale beheimatet sind. Auch der Nastopoka Fluss wird in den Park integriert sein. Bisher verfügt Nunavik mit dem Parc National des Pingualuit und dem Park National Kuururjuaq über zwei Nationalparks.

Tursujuq bietet seinen Besuchern spektakuläre Ausblicke auf die Hudson Bay. Zudem dürfen sich interessierte Botaniker auf über 80 seltene Pflanzenarten freuen, die in dem neuen Schutzgebiet vorkommen.

Die Region Nunavik im Norden von Québec ist vor allem für abenteuerlustige Urlauber interessant und nur per Flugzeug zugänglich. Das großflächige arktische Gebiet, in dem die Inuit seit Jahrtausenden leben, fasziniert mit großen Karibu-Herden, Polarlichtern und mächtigen Eisschollen. Zu den zahlreichen Naturschönheiten der Region zählt der Cratère du Pingualuit, ein Meteoritenkrater mit einem Durchmesser von 3,4 Kilometern, der mit ungewöhnlich klarem Wasser gefüllt ist. In der Torngat-Bergkette in Nunavik befindet sich mit dem Mont d’Iberville der höchste Gipfel Québecs (1.646 m), der an Wanderer und Alpinisten hohe Ansprüche stellt.

Food-Promotion: „Kanadischer Winter“ in deutschen Städten

24. Januar 2013

Es ist tiefer Winter, doch das sollte niemanden davon abhalten, ausgewählte kanadische Spezialitäten zu probieren. Im Gegenteil: Unter dem Motto „Kanadischer Winter“ findet in den Citti-Märkten in Kiel, Lübeck, Stralsund, Rostock und Flensburg vom 24. bis zum 30. Januar eine Promotion-Aktion statt. Mehr als 40 Produkte aus Kanada, viele von ihnen neu im Sortiment der Citti-Märkte, werden präsentiert.

Auch in Köln, Düsseldorf, Bonn, Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Berlin, Hannover und in Hamburg findet eine „Kanadische-Winter-Woche“ statt. Vom 1. bis zum 28. Februar offerieren 25 Galeria-Kaufhof-Filialen kanadische Lebensmittel und Köstlichkeiten.

In der Feinschmeckeretage des KaDeWe in Berlin schließlich werden vom 4. bis zum 16. Februar mehr als 200 kanadische Delikatessen angeboten. Von Bisonfleisch über Fisch und Meeresfrüchte bis hin zum Ahornsirup oder dem Ice Cider können viele der Leckereien auch gekostet werden. Am 8. Februar wird der bekannte Fernsehkoch Alexander Herrmann die Gäste mit kanadischen Sepzialitäten verwöhnen.

Inuit-Künstlerin Ashevak mit 85 Jahren verstorben

24. Januar 2013

Kenojuak Ashevak, eine der berühmtesten Künstlerinnen der kanadischen Ureinwohner, ist tot. Sie verstarb am 8. Januar 2013 im Alter von 85 Jahren in Cape Dorset, wo sie einen Großteil ihres Lebens verbracht hat. „Mit ihrem Leben ist ein Licht verlöscht“, trauert Pat Feheley, Ashevaks Galerist in Toronto um eine Frau, die er als warm- und offenherzig bezeichnet.

Mutig war sie auch. Als eine der ersten Frauen des Dorfes begann Ashevak mit dem Zeichnen, Drucken und Schnitzen – mit ungeheurem Erfolg: Jahrzehntelang schuf sie Kunstwerke, die sich vor allem mit der arktischen Fauna beschäftigten.
Viele tausend Grafiken und Zeichnungen der Inuit-Künstlerin hängen heute in berühmten Museen, ihre Motive wurden auf Briefmarken und Münzen verewigt, sie wurde mit dem höchsten Orden Kanadas ausgezeichnet, gehörte der königlichen Kunstakademie an und wurde zweifach mit einer Ehrendoktorwürde kanadischer Universitäten ausgezeichnet. Erst vor wenigen Jahren, 2008, erhielt sie den mit 25.000 Dollar dotierten „Governor General's Award in Visual and Media Arts“ des Canada Council of the Arts.

Inuit-Künstlerin Ashevak mit 85 Jahren verstorben

24. Januar 2013

Kenojuak Ashevak, eine der berühmtesten Künstlerinnen der kanadischen Ureinwohner, ist tot. Sie verstarb am 8. Januar 2013 im Alter von 85 Jahren in Cape Dorset, wo sie einen Großteil ihres Lebens verbracht hat. „Mit ihrem Leben ist ein Licht verlöscht“, trauert Pat Feheley, Ashevaks Galerist in Toronto um eine Frau, die er als warm- und offenherzig bezeichnet.

Mutig war sie auch. Als eine der ersten Frauen des Dorfes begann Ashevak mit dem Zeichnen, Drucken und Schnitzen – mit ungeheurem Erfolg: Jahrzehntelang schuf sie Kunstwerke, die sich vor allem mit der arktischen Fauna beschäftigten.
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