Ab Oktober gilt für Kanada: Keine eTA – keine Einreise

05. August 2016

 

Mit dem Ende der Übergangsfrist zur Einführung der eTA weist Destination Canada auf Besonderheiten hin  

Zur Einführung der Electronic Travel Authorization (eTA) am 15. März 2016 gewährte Kanada eine Übergangszeit, die eine Einreise ohne eTA ermöglichte. Diese endet am 30. September 2016. Danach ist eine Einreise nur mit gültiger eTA möglich. Ab Oktober ist die Regel für den Trip nach Kanada einfach: Keine eTA – keine Einreise. Die bisherige Übergangsfrist, auch ohne eTA in das Land des Ahornblatts einreisen zu dürfen, endet am 30. September. Wer den eTA-Antrag stellen möchte, kann dies ganz einfach selbst erledigen. Destination Canada informiert, worauf dabei geachtet werden sollte:

Die eTA muss vor Reiseantritt beantragt werden

Der eTA-Antrag ist eine einfache Online-Formalität, die in der Regel innerhalb weniger Tage abgeschlossen ist. Die Einreisegenehmigung sollte rechtzeitig vorab beantragt werden, und ist erforderlich für alle Reisenden, für die keine Visumpflicht besteht. Dazu zählen auch deutsche Staatsbürger.

Vorsicht bei Drittanbietern

Der Onlineantrag wird bei der Einwanderungsbehörde (Department of Citizenship and Immigration Canada) gestellt, die Gebühr beträgt sieben Kanadische Dollar (zurzeit etwas weniger als fünf Euro). Der Antrag kann auch über Drittanbieter eingereicht werden. Destination Canada warnt allerdings vor Firmen, die eine erheblich höhere  Gebühr verlangen und weist darauf hin, dass diese Extra-Gebühren nicht von der Einwanderungsbehörde erhoben werden.

Bargeld und Kreditkarten weg in Kanada: So kommen Sie an Geld

22. Juli 2016

Ob im Wohnmobil, mit dem Motorrad oder in einer Reisegruppe - eine Reise durch die abwechslungsreiche Landschaft Kanadas ist ein Erlebnis für die Ewigkeit. Doch das unbeschwerte Urlaubsgefühl ist schnell verflogen, wenn die Brieftasche plötzlich verschwindet. Ob gestohlen oder verloren, ist erst einmal zweitrangig. Denn oft sind mit der Brieftasche nicht nur wichtige Dokumente und Kreditkarten weg, sondern auch die kompletten Barmittel. Wer ohne Reisegruppe in Kanada unterwegs ist, steht nun vor einem ernsten Problem. Denn ohne Bargeld ist eine Weiterreise kaum möglich und durch den Verlust von Kreditkarten gibt es keine Möglichkeit, einfach Geld am Automaten abzuheben. In solch einer Situation heißt es: Ruhe bewahren! Zunächst gilt es, finanzielle Folgeschäden zu vermeiden. Danach geht es um mögliche Optionen, um auch in einem entfernten Land wie Kanada an Geld zu kommen.

Bei Verlust Karten sperren lassen!

Wenn das Portemonnaie nach intensiver Suche nicht mehr aufzufinden ist, sollten im ersten Schritt die darin enthaltenen Bank- und Kreditkarten gesperrt werden. So wird verhindert, dass die Karten von Fremden als Zahlungsmittel verwendet werden und dem Karteninhaber ein finanzieller Schaden entsteht. Für diesen Zweck steht unter der Telefonnummer 116 116 ein Sperr-Notruf bereit, der 7 Tage die Woche und 24 Stunden täglich erreichbar ist. Bei Anrufen aus den USA und Kanada ist der Nummer die Ländervorwahl "011-49" für Deutschland voranzustellen. Um eine Karte sperren zu lassen, sind nur wenige Angaben erforderlich. Wichtig ist jedoch, das Telefonat mit Uhrzeit und Namen des Gesprächspartners zu dokumentieren. So sind Urlauber bei späteren Haftungsfragen auf der sicheren Seite. Nach dem Sperren der Karten ist der Gang zur Polizei ratsam.

Diebstahl bei Polizei anzeigen

Québec: Auf Schienen durch die „Belle Province“

21. Juli 2016

Die bequemste Art, die Provinz Québec zu entdecken, ist per Zug. Ein gut ausgebautes Streckennetz mitten durch die Natur macht den Weg buchstäblich zum Ziel. Neben der nationalen Bahngesellschaft VIA Rail, die alle wichtigen Städte miteinander verbindet, sind vor allem die touristischen Züge sehr charmant.

Besonders eindrucksvoll ist die Fahrt mit dem Train de Charlevoix. Die 125 Kilometer lange Strecke schmiegt sich an die nördliche Küstenlinie des Sankt-Lorenz-Stroms und passiert sieben malerische Küstenstädte und -dörfer. Während der gemütlichen Küstenfahrt haben die Passagiere die Möglichkeit, an den verschiedenen Haltestellen einen Stopp einzulegen und die Region Charlevoix (UNESCO Weltbiosphärenreservat) auf eigene Faust zu entdecken. Zahlreiche Hotels wie zum Beispiel das L’Hôtel Le Germain Charlevoix oder das Fairmont Le Manoir Richelieu in La Malbaie laden zum Übernachten ein.

Der Zug startet noch bis zum 9. Oktober 2016 von Mittwoch bis Sonntag drei Mal pro Tag an den Wasserfällen im Park Montmorency in der Nähe von Quebec City oder in La Malbaie in der Region Charlevoix. Die Fahrt vom Parc Montmorency bis nach La Malbaie dauert rund vier Stunden. An allen sieben Stationen können die Passagiere aussteigen und zu einem späteren Zeitpunkt die Reise fortsetzen. An mehreren Bahnhöfen besteht auch die Möglichkeit, ein Fahrrad zu leihen und die Umgebung auf dem Drahtesel zu erkunden.

Moderne First Nations Küche in Winnipeg: Feast Café Bistro

05. Juli 2016

Als eines von bisher nur wenigen indigenen Restaurants in ganz Kanada öffnete das neue Feast Café Bistro vor kurzem seine Tore in Winnipegs West End.

Mit großer Leidenschaft ist Besitzerin Christa Bruneau-Guenther vom Stamm der Peguis First Nations hier am Werk. Neben ihrer Begeisterung fürs Kochen indigener Rezepturen hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen wieder mit der Kunst und Kultur der Ureinwohner zu verbinden. „Essen bedeutet für mich, dass Freunde und Familien zusammensitzen, das Brot teilen und sich mit der Erde verbunden fühlen“, betont die Gastronomin. Der nachhaltige Anbau von Nahrungsmitteln und das Handeln nach dem Motto „Living off the land“ ist seit jeher ein unerschütterlicher Teil der indigenen Identität. „Wir ernten, kochen und essen mit guter Absicht. Wir zollen den Pflanzen und Tieren Respekt, von denen wir unsere Nahrung erhalten. Wenn wir zusammen essen, ehren wir unsere Beziehungen zueinander, wahren unsere Vergangenheit und teilen unsere Geschichten. Wir werden geistig, körperlich und spirituell ernährt.“

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